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Beachtung in Zeiten verschriebener Distanzierung

Schenkt einander Beachtung!

Menschen haben 6 Grundbedürfnisse: Bedürfnisse, die so wichtig sind, dass Menschen sterben, wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Essen und Trinken gehören dazu, und BEACHTUNG – das einzige seelische Grundbedürfnis, wichtiger als alle anderen. Beachtung bedeutet: Jemand sieht uns und schaut uns an und interessiert sich, ohne Bewertung. Wir brauchen das Gefühl, dass jemand bemerkt, dass wir da sind. Anders gesagt: Unsere Existenz erfüllt sich im Blick der anderen.

Das klingt banal, ist es aber nicht. Schon in „normalen“ Zeiten fehlt es vielen Menschen an Beachtung. Wir reagieren ständig aufeinander, loben oder kritisieren, interpretieren, aber wir schauen selten einfach mal hin und interessieren uns dafür, wer ein Mensch WIRKLICH ist, ohne gleich zu bewerten.

Jemanden anzusehen ist nicht gefährlich

In Corona-Zeiten ist es noch viel schlimmer. Im Augenblick halten die meisten Menschen draußen nicht nur räumlich Abstand – sie schauen auch aneinander vorbei! Die meisten Menschen verhalten sich ängstlich und wissen nicht mehr, wie sie miteinander umgehen sollen / dürfen / oder ob sie überhaupt noch miteinander umgehen sollen. Sie haben Angst, Angst vor anderen, diffus und spürbar.

Das ist mit Sicherheit ein Effekt der aktuellen Dauerhypnose, die medial vermittelt, wir befänden uns in unmittelbarer Gefahr, sobald wir einen Kontakt eingehen. Dabei ist das medizinisch ja überhaupt nicht der Fall. Soviel ist bei der spärlichen Datenlage immerhin sicher.

Deshalb, so banal es klingen mag:

  • Jemanden anschauen ist nicht gefährlich. Es geht auch mit Abstand.
  • Mit jemandem reden ist nicht gefährlich. Es funktioniert wunderbar von Garten zu Garten
  • Jemanden im Vorbeigehen anlächeln ist nicht gefährlich. Das einzige, was dabei ansteckend sein kann, ist Glück.
  • Einen Menschen fragen, wie es ihm geht oder ob er Hilfe braucht, ist nicht gefährlich. Selbst, wenn es ein fremder Mensch ist, oder jemanden, den wir bisher nur vom Sehen kannten.
  • Jemanden anrufen ist nicht gefährlich. Auch nicht, wenn es immer wieder passiert.

Operation gelungen, Patient tot

Wenn wir jetzt vor lauter Angst vor dem Virus Beachtung vergessen, leben wir nach dem Motto: Operation gelungen, Patient tot. Beachtung ist überlebenswichtig. Bitte, bitte, bitte begegnet euch offen, jeden Tag! Und wenn ihr spazieren geht und einem Menschen begegnet, grüßt doch einfach und wünscht einen schönen Tag oder fragt einfach mal was. Fangt gerade jetzt im Supermarkt ein Gespräch an, seid neugierig auf das Leben der anderen, geht in Kontakt. Jeder, der das tut, steckt ein paar andere an – im besten Fall erwischen wir am Ende jeden 😊

Passt alle gut auf euch auf! Anke

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