Hoffentlich sag ich nichts Falsches!

Kennst du das? Angst, was Falsches zu sagen?

Die Hintergründe dieser Angst sind unterschiedlich. Es kann sein, du hast Angst, dich zu blamieren. Oder aber, jemand anderen zu verletzten. Oder, für dumm gehalten zu werden, oder aber im Mittelpunkt zu stehen. Vielleicht fürchtest du auch, nicht mehr gemocht zu werden, wenn du nicht das sagst, was andere erwarten oder gut finden.

Solche Ängste haben ihren Ursprung immer in der Vergangenheit. Entweder hast du einmal etwas gesagt und hast die daraus folgenden Konsequenzen als ganz schrecklich erlebt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du in der Schule häufig bloß gestellt wurdest, oder wenn dich jemand aufgrund einer bestimmten Äußerung verlassen hat (angeblich! Ich glaube ja nicht daran, dass so etwas aufgrund einer einzigen Äußerung passiert). Oder du bist in einem Umfeld groß geworden, in dem es wichtig war, das „Richtige“ zu sagen. Das heißt nicht einmal, dass du erlebt haben musst, dass du für bestimmte Äußerungen kritisiert wurdest. Es reicht schon, dass in deiner Familie negativ über andere Leute geredet wurde, die sich anders geäußert haben, als das bei euch die Regel war. Dass du erlebt hast: Menschen, die das oder das sagen (zum Beispiel auch mal was Kritisches) werden ausgeschlossen, mit denen trifft man sich nicht mehr. Das prägt sehr stark und führt dazu, dass du dich später nicht mehr gut fühlst, wenn du etwas sagen willst, von dem du nicht sicher bist, wie es ankommt.

Was aber tun, wenn du merkst, dir geht es so? Das möchtest du wahrscheinlich nicht so lassen, denn es schadet dir ja. Du musst zwangsläufig einiges unterlassen, was gut für dich wäre, du kannst dich vielleicht nicht gut durchsetzen und bist nicht so erfolgreich, wie du es gerne wärst. Du quälst dich, wenn du nicht sicher bist, wie das, was du gesagt hast, beim anderen ankommt. Vielleicht laufen sogar Filme durch deinen Kopf in denen du dir vorstellst, was alles passieren kann, wenn der andere jetzt vielleicht sauer auf dich bist. Du bist überzeugt, er hat dich gestrichen, wenn er sich nicht gleich meldet.

Wie ist das zu lösen?

Es gibt drei gute Möglichkeiten.

  • In einer guten Therapie kannst du die alten Haltungen korrigieren, die du in der Kindheit gelernt und übernommen hast. Vor allem die humanistische Psychologie hat dafür viele hilfreiche Ansätze. In ZIST in Penzberg werden Therapeuten in diesen Methoden ausgebildet. Dort kann man Adressen erfahren.
  • Ebenfalls sehr gut funktioniert (wenn man es sich traut) ein paradoxes Trainingsprogramm. Anstatt darauf zu achten, dass du dich nichts „Falsches“ sagst, tu es ganz bewusst und absichtlich, aber zu Beginn in Situationen, in denen nichts Schlimmes passieren kann. Frag zum Beispiel in einer fremden Stadt nach dem Bahnhof, wenn dieser direkt um die Ecke liegt. Beantworte eine Frage absichtlich komplett unlogisch („Haben Sie schon gefrühstückt?“ – „Nein, danke ich möchte keinen Salat“ – wenn du zum Beispiel im Hotel bist). Oder tu absichtlich Dinge, die auffallen oder peinlich sind: Zieh zwei verschiedene Socken an, schminke dich und so weiter. Dadurch entsteht eine Abhärtung, die von Woche zu Woche dazu führt, dass das ganze Thema banaler wird und die Angst schwächer.
  • Stärke deine Persönlichkeit und dein Selbstbewusstsein als Ganzes. Dazu kannst du zum Beispiel mein Trainingsprogramm „Be happy – das 365-Tage-Coaching-Programm“ nutzen, das am 17. September erscheint und das ich bei meiner Eröffnungsfeier vorstellen werde.

 

 

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