Wie und warum wirken Maskottchen? Nicht nur im Sport!

Damit meine ich nicht die eigenartigen Plüschtiere, die im Vorfeld zu wichtigen sportlichen Veranstaltungen zu Tausenden verkauft werden. Sondern abgerissene alte Dinge, die Sportler mit zu Wettkämpfen nehmen: Einen Tennisball, ein Stofftier aus ihrer Kindheit, einen alten Socken, den sie anziehen und der schon gestopft ist, einen verschmutzen Schnürsenkel und so weiter. Schon zur Zeit der Ritterkämpfe trugen die Recken häufig ein Maskottchen bei sich: Das seiden Tuch der Geliebten unter ihrer Rüstung. Alles Aberglaube, oder was?

Klar, aber Aberglaube wirkt ja unbewusst ganz ungemein. Was passiert, wenn wir glauben, dass uns etwas Glück bringt oder noch viel besser Kraft und Energie und Entschlossenheit? Genau: Was wir glauben, geschieht leichter – jedenfalls, wenn es etwas betrifft, was unser Unterbewusstsein beeinflussen kann, nämlich uns selbst. Glaube ich daran, dass ich heute meine beste Leistung abrufen kann, wird genau das möglich. Glaube ich daran, dass ich heute genauso gut sein kann wie am Tag X, an dem ich etwas geschafft habe, was ganz besonders war (und an dem Tag hatte ich schon jenen verschmutzten Schnürsenkel an, den ich jetzt wieder in meine neuen Schuhe eingefädelt habe), dann verbinde ich mich innerlich mit allen Fähigkeiten, die ich am Tag X genutzt und aktiviert habe. So werden sie wieder nutzbar.

Deshalb sind Maskottchen sehr wichtig – vorausgesetzt, sie sind gut ausgewählt und werden bewusst mitgenommen. Sie sollen eine sehr intensive persönliche Bedeutung haben.
Schon Kindern in der Schule können sie helfen, wenn Eltern ihren Kindern zum Beispiel einen sehr persönlichen Gegenstand mitgeben. „Wenn du ihn anschaust, weißt du dass ich bei dir bin und dir unsichtbar helfe“. Das gibt Kindern Vertrauen und in der Folge Selbstvertrauen, und erstaunlicherweise erinnern sie sich dann besser, arbeiten konzentrierter, erleben seltener einen Blackout und machen leichter die Erfahrung, etwas zu können.

Also: Es lebe das Maskottchen. Wenn du noch keins hast, ist jetzt der Moment, dir eins zuzulegen!

Mehr dazu, wie du unbewusste Energien für dich aktivieren kannst, findest du in dem Buch „Entfessle dich – wie du aus dir machst was in dir steckt“, das ich gemeinsam mit Olympiasiegerin Heike Henkel geschrieben habe (Link).

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