Was ist Resilienz?

Was sich auf den ersten Blick anhört wie eine Krankheit, meint eine robuste seelische Widerstandsfähigkeit. Eine Art seelisches Immunsystem. Und wie ein gutes Immunsystem hilft eine hohe Resilienz nicht nur dabei, Krankheiten abzuwehren – es entwickelt sich auch immer weiter. Ein resilienter Mensch kann nicht nur leichter mit Schwierigkeiten und Enttäuschungen im Leben umgehen, er wächst auch daran und passt sich an. Er bleibt also stabil oder wird es gar immer mehr.

Resilienz ist eine Fähigkeit. Sie ist nicht angeboren, sondern wird gelernt. Das heißt, man kann sie trainieren. Außerdem kann man sie an verschiedenen Faktoren festmachen. Das sind sie:

  • Ein stabiles vegetatives Nervensystem – das heißt, eine gute Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Was dafür gut ist: Bewegung, gesunde Ernährung, Erholungspausen
  • Die Fähigkeit, sich von Gedanken und Gefühlen nicht steuern zu lassen, sondern Abstand dazu nehmen zu können. Schlüssel dafür: Achtsamkeit, ein aufgeräumtes Inneres
  • Die Fähigkeit, Impulse zu steuern (also nicht gleich an den Kühlschrank zu rennen, wenn ein Appetit sich zeigt oder nicht gleich auszurasten, wenn man genervt ist)
  • Die Fähigkeit zur Empathie und zum Aufbau tiefer menschlicher Beziehungen, die Existenz von solchen Beziehungen im eigenen Leben
  • Klare und stimmige Ziele und eine innere Aufrichtung darauf
  • Die Erfahrung der Selbstwirksamkeit, also die Erfahrung, etwas zu bewirken durch das was man tut. Dafür hilfreich: Immer wieder mutig bisherige Grenzen zu überschreiten sowie ein hohes Maß an Achtsamkeit
  • Eine gute Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge. Das kann bedeuten, dass man sich auch mal ganz anders verhält, als andere das für richtig erachten.

Vielleicht hast du ja schon eine Idee, wie du deine eigene Resilienz stärken möchtest?

Wenn du es systematischer tun willst, hilft „BeHappy“ dabei, das Selbstcoachingprogramm. Hier findest du mehr Infos dazu:

http://www.behappycoaching.de/