Imagination – mit inneren Bildern zaubern

Das Bewusstsein wird durch Worte angesprochen. Unbewusst bewirken Worte wenig. Bilder sind die Sprache, die das Unbewusste spricht. Wenn du also etwas erreichen möchtest, das du dir noch nicht ganz zutraust, oder wofür du unbewusste Kräfte freisetzen möchtest, arbeite mit inneren Bildern. Imagination wird das genannt.

Damit du alle Möglichkeiten der inneren Einflussnahme nutzt, erweitere die Imaginationen aber noch um einen weiteren Aspekt: die Halluzination. Nein, keine Sorge, in diesem Fall ist das nichts Schlimmes. Halluzination bedeutet: Du nimmst etwas wahr, das in Wirklichkeit gar nicht da ist. Du hörst Geräusche, die in der Realität nicht existieren, die riechst etwas, was nicht wirklich da ist, du spürst etwas, was eigentlich gar nicht da ist. Beispiel gefällig? Mach die Augen zu und stell dir vor, wie jemand mit einer Feder sanft über deinen Unterarm streicht, bis es kitzelt. Es kann sein, wenn du dich intensiv in die Vorstellung einfühlst, sie durch Imagination (also einen inneren Film) ergänzt, wirst du vielleicht wirklich etwas spüren und vielleicht sogar eine Gänsehaut bekommen. Genauso kannst du dir vorstellen, dein Lieblingsgericht zu schnuppern oder zu probieren. Vielleicht merkst du, wie Speichel im Mund zusammenläuft oder dein Magen zu knurren beginnt.

Was also passiert? Deine Vorstellungen, egal auf welcher Sinnesebene, beeinflussen dich so intensiv, dass sogar dein Körper darauf antwortet: Mit realen, messbaren Reaktionen!
Klar, dass du das nicht dem Zufall überlassen solltest! Du kannst dir vorstellen, was passiert, wenn du dich lange mit Sorgen oder einem vorgestellten Misserfolg beschäftigst? Zeit, die Spirale umzudrehen. Angenommen, du hast eine wichtige Prüfung vor dir. Stell dir vor, wie es sein wird, wenn du die Prüfung geschafft hast!

  • Wie kommst du aus dem Raum, in dem die Prüfung stattgefunden hat? Erlebe dich dabei, wie du in die Luft hüpfst, wie alles in dir leicht ist und kribbelt, die ganze Spannung abfällt, dein Herz klopft vor Freude, wie du juchzt, wie dein Gesicht aussieht, und nimm alle Eindrücke aus der Umgebung mit in deine Vorstellung: Wie riecht es da, wie sieht es da aus, sind da noch andere, was tun und sagen sie?
  • Wen rufst du zuerst an? Was sagst du, wie sagst du es, was sagt oder tut der andere?
  • Wie feierst du die bestandene Prüfung? Stell dir alles so detailliert wie möglich vor!

Du bist krank und möchtest wieder gesund werden?

  • Stell dir vor, wie du wieder gesund bist und dich frei und kraftvoll bewegst. Auch hier aktiviere alle Sinneskanäle!
  • Stell dir vor, wie dein Immunsystem im Körper Viren oder Bakterien beseitigt oder wie kaputtes Gewebe wieder zusammenwächst. Es ist dabei ganz egal, ob deine Vorstellung anatomisch korrekt ist.
  • Stell dir vor, wie heilsames Licht oder Energie durch deinen Körper strömt und dich ganz ausfüllt und stärkt

Am besten sind natürlich immer die Vorstellungen, die aus dir selbst heraus entstehen und die zu dir passen. Lass deiner Kreativität vollen Lauf! Nutze die Macht deiner Vorstellungen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, findest du ein langes Kapitel dazu in dem Buch „Entfessle dich – und mach aus dir was in dir steckt“, das ich gemeinsam mit Heike Henkel geschrieben habe.

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