Ein Bleistift stärkt dein Selbstwertgefühl!

Das Selbstwertgefühl stärken für 50 Cent? Unglaublich? Wahr! Alles was du brauchst, ist ein guter Bleistift oder Buntstift, bei dem nicht gleich der Lack abblättert, wenn er ein bisschen beansprucht wird.

Möchtest du wissen, wie?

Wie es uns mit uns selbst geht, hängt stark von einem Teil des Nervenssystems ab, das unbewusst ist: Dem Vegetativen oder Autonomen Nervensystem. Es teilt sich in 4 Untersysteme: Den Sympathikus (aktiviert den Stressmodus im Körper), den Parasympathikus (aktiviert den Entspannungs- und Erholungsmodus im Körper), das Enterische Nervensystem (sendet Reize aus dem Bauch an das Gehirn und wird durch einen aktiven Darm und gute Ernährung unterstützt) und das Polyvagale System. Ist dieses fit, beruhigen wir uns schneller, finden schneller Trost, können leichter mit anderen Menschen in Kontakt gehen, fühlen uns in Gesellschaft anderer wohl und einiges mehr. Dieses System wird unter anderem durch bestimmte Muskelbewegungen des Gesichts aktiviert und trainiert. Dazu gehört das Lächeln.

Heißt: Wer insgesamt viel lächelt und eine intensive Mimik hat, stärkt das Polyvagale System, das ihn wiederum darin stärkt, sich in Gesellschaft anderer sicherer und wohler zu fühlen. Das wiederum führt immer zu einem besseren Selbstwertgefühl. Denn wir definieren und immer in Beziehung zu anderen Menschen. Das ist Folge unserer Biologie.

Nun zum Stift. Sicher ist dir nicht jeden Morgen zum Lächeln, und wenn man sich morgens mit einem Lächeln vor dem Spiegel stellt, vergeht es einem manchmal viel schneller als das gut ist. Wenn du morgens etwa 10 Minuten Zeit hast, in denen du zum Beispiel etwas im Haushalt machst oder zur Arbeit fährst, klemm dir ab sofort den Stift quer zwischen die Zähne. Das fühlt sich lustig an und sieht auch so aus. Es aktiviert das Polyvagale System und macht ziemlich schnell besserer Laune und ein besseres Selbstgefühl.

Ich bin vor einer Weile mit dem Auto durch die Stadt gefahren, mit einem Stift zwischen den Zähnen. Du kennst diese Ampeln, wo man mehrspurig nebeneinander steht und die Nachbarn manchmal neugierig schauen, wer da neben ihnen im Auto sitzt? Nun, ein paar haben ziemlich irritiert zu mir rübergeschaut. Hintergrund war: Ich war unterwegs zu einem Vortrag und habe kurz vorher eine schlechte Nachricht bekommen, die mich umgehauen hat. Mir war zum Heulen. Ich habe mich mies gefühlt. Ich dachte: „Ich kann mich jetzt nicht vor all den Leuten hinstellen und einen informativen und unterhaltsamen Vortrag halten.“ Ich habe mich dazu schlichtweg nicht in der Lage gefühlt. Musste also hin. Und habe mich an den Stift erinnert, den ich auch morgens manchmal zwischen den Zähnen habe. Hab ihn mitgenommen und die Zeit im Auto genutzt. Es hat geklappt. Wer das häufiger tut, fühlt sich sicherer. Denn Sicherheit kommt viel mehr aus dem Nervensystem als aus den Gedanken. Das ist eine gute Nachricht: Denn das Nervensystem können wir viel einfacher beeinflussen.

 

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