Loslassen tut weh

Loslassen – wir schön sich das anhört! Nach Erleichterung, nach Befreiung. Und all das stimmt. Deshalb wünschen sich ganz viele Menschen, die ich treffe, leichter loslassen zu können.

Ich kann das gut verstehen. Alles, was du festhältst, und sei es eine Hoffnung, die sich nicht erfüllt, blockiert ständig einen Teil deiner Lebensenergie – ohne zu etwas zu führen. Festhalten hat deshalb einen hohen Preis. Aber auch loslassen hat einen Preis: Es tut weh, und sei es einen kurzen Moment. Denn wir lassen damit eine geistige Verhaftung los: Eine Erwartung, ein Ziel, einen Menschen. Haben wir vorher festgehalten, gehen wir beim Loslassen durch einen Moment der Trauer.

Lassen wir vollständig los, das heißt akzeptieren wir den Verlust, dann dauert der Schmerz nur kurz, und schon kurz danach fühlen wir uns voller Energie und befreit, bereit für etwas Neues. Wir haben die Situation akzeptiert wie sie ist (was nicht heißt, dass wir sie gut finden oder gar beklatschen), und sind wieder handlungsfähig. Wir sind wieder lebendig. Zögern wir dagegen, lassen wir ein bisschen los aber nicht ganz, zieht sich der Schmerz hin. Manchmal jahrelang.

Darum ist es gut, Loslassen zu trainieren. Immer mal wieder Dinge verschenken, die du nicht mehr unbedingt brauchst, oder die jemand anders mehr braucht als du. Dich nicht zu viel über andere aufregen, sondern dir sagen: Sie sind wie sie sind. Ich kann sie nicht ändern. Nicht perfektionistisch sein, sondern immer wieder ganz bewusst und absichtlich fünf gerade sein lassen – bei dir und bei anderen. So fällt es dir leichter, auch dann loszulassen, wenn es um etwas ganz Wichtiges geht, dann wenn es wirklich weh tut. Aber es lohnt sich.

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